ALL-ABOUT-DESIGN im neuen Outfit – Tipps & Tricks fĂĽr den Umzug von WordPress.com zu WordPress.org

ALL-ABOUT-DESIGN im neuen Outfit – Tipps & Tricks fĂĽr den Umzug von WordPress.com zu WordPress.org

Seit Anfang März ist sie online: meine Blog-Seite im neuem Outfit. ALL-ABOUT-DESIGN hat ein neues Design, mehr Funktionen und alle Kategorien sind übersichtlich geordnet. Jetzt findet man schnell und einfach alle Beiträge zu einem bestimmten Thema. Ausserdem freue ich mich, Euch endlich alle meine Lieblingsteile auf der Shop-Seite zeigen zu können. Und es ist jetzt einfacher für Euch, auch die Produkte aus meinem Instagram-Account zu finden und nachzushoppen.

Einige von Euch haben mich darauf angesprochen, wie ich das mit meiner Webseite gemacht habe, welches Theme (Oberflächendesign) ich nutze und wo der Blog gehostet ist. Um eure Fragen zu beantworten, schreibe ich diesen Beitrag – und falls ihr noch mehr wissen möchtet oder spezielle Fragen habt, freue ich mich ĂĽber eine Nachricht.

Theme von Pipdig mit Silber auf der Startseite ALL-ABOUT-DESIGN

1. Entscheidung: von WordPress.com zu WordPress.org

Meine erste ALL-ABOUT-DESIGN Seite hatte ich bei WordPress.com gehostet. WordPress ist einer der grossen Anbieter, bei dem viele seriöse Firmenseiten gehostet sind. Wer auf WordPress.com einen Blog oder eine neue Webseite erstellen möchte, der kann sogar die Domain – also die Seitenadresse – ĂĽber den Anbieter erhalten. Man kann also relativ einfach starten, denn viele Funktionen laufen im Hintergrund und werden von WordPress mit angeboten. Damit man keine fremde Werbung auf der Webseite laufen hat, ist es allerdings nötig, ein Premium Abo abzuschliessen.

Ich habe trotz dieser Option vor meinem Blogstart eine eigene Domain bei meinem Internet-Provider gesichert. Das war im Nachhinein sehr klug, denn sonst hätte ein Umzug auf genau dieselbe Adresse nicht so einfach geklappt.

Was ich nicht wusste war, dass man bei WordPress.com nur sehr eingeschränkte Gestaltungsmöglichkeiten der eigenen Webseite hat. Es werden zwar auch hier viele verschiedene Themes angeboten, aber z.B. eigene Skripte kann man nicht einfügen. Auch das Einbinden von HTML ist manchmal etwas tricky. Badges und Widgets müssen in jedem Fall frei von Skripten mit Java sein, sonst können sie nicht integriert werden.

Java Skript fĂĽr den Instagramshop:

Irgendwann kam ich dann mit meiner Webseiten-Gestaltung bei WordPress.com an die Grenze. So war der Zeitpunkt gekommen, zu WordPress.org zu wechseln. Das ist der Bereich bei WordPress, bei dem man eine selbstgehostete Webseite anlegt.

Selbstgehostet bedeutet, dass ich eine eigene Domain habe, eigene Skripte in meinen Blog einbinden kann wie z.B. Videos und eigene Widgets. Auch Plugins, kleine Zusatzprogramme, kann ich selbst auswählen und einbinden. Das gesamte Design ist veränderbar und kann mit eigenen Schriften ergänzt werden.

Ich muss aber auch alle nötigen Updates selbst vornehmen. Auch der Newsletter wird nicht mehr automatisch nach jeder Veröffentlichung verschickt, sonder muss jetzt selbst entworfen, aufgesetzt und versendet werden. Alles in Allem aber ist der Blog dadurch sehr individuell und eben viel persönlicher gestaltbar.

Mehr Info auf www.wordpress.com

2. Entscheidung: Alleine oder mit Profi?

Ich wollte so viel wie möglich selbst machen. Das Theme gestalten, also die grafische Darstellung der Seite, und die Seitenstruktur anlegen ist sowieso meins. Widgets und Plugins installieren geht auch und was ich nicht weiss, lese ich generell in den unzähligen Tutorials nach.

Aber ich brauchte einen Profi an meiner Seite, der den Umzug ĂĽbernimmt. Jemanden der alle Daten in das neue Theme importiert und weiss, worauf man achten muss. Jemand, der die neue Statistik anlegt, bestehende Links – auch die von externen Seiten – sichert. Auch die Links innerhalb der Blogbeiträge sollten natĂĽrlich weiterhin bestehen bleiben. Wichtig war besonders, dass nach dem Umzug das SEO und Googleranking beibehalten bleibt und die Blogseite auch weiterhin gut gefunden wird.

Ausserdem suchte ich einen seriösen und zuverlässigen Ansprechpartner, für die ein oder anderen Fragen, die sich im Laufe der Seitengestaltung so stellen.

Auf der Suche nach einen Profi fand ich viele tolle Webdesigner. Viele entwerfen schöne Webseiten, kennen sich aber eher nicht mit einem Datenumzug aus oder haben wenig Ahnung von WordPress.

Stefan Böttcher und sein Bruder Peter Böttcher von der Agentur Berliner Hilfe waren meine Rettung. Schon vor ein paar Jahren hatte ich per Zufall Stefan Böttcher als WordPress-Profi entdeckt und er konnte mir ein paar sehr wichtige Tipps geben. Und so habe ich dieses Frühjahr Stefan Böttcher den Auftrag für den Umzug meiner Webseite gegeben. Er hat alles perfekt abgewickelt. Und auch bei den vielen kleinen und grösseren Problemen, die während des Datenimportes auftraten, war er immer erreichbar und konnte die Fehler schnell beheben. Einen zuverlässigeren Experten hätte ich mir nicht wünschen können. Ich habe ihn daher zu meinem persönlichen WordPress-Papst auserkoren 🙂

3. Entscheidung: Welches Design soll die neue Seite haben?

Wie soll die neue Seite aussehen? Ich hatte schon so meine Vorstellungen und Wünsche und habe mir daher einige Themes angesehen. Und ich habe auch viele andere Webseiten besucht, um mich inspirieren zu lassen. So habe ich Ideen gesammelt und darauf hin auch das für mich am besten geeignete Theme ausgewählt.

Nicht nur das spätere Blogdesign ist für die Wahl eines Themes entscheidend. Man sollte sich auch schon frühzeitig Gedanken über die Struktur und den Seitenaufbau machen, denn dies ist mit dem ein oder anderen Theme besser umsetzbar.

Mein Theme habe ich bei Pipdig gefunden. Pipdig bietet viele schöne Themes an und auch der Support (auf englisch) ist klasse. Bei Fragen bekommt man sehr schnell Antworten, die wirklich weiterhelfen.

Die Themes könnt ihr Euch auf der Seite von Pipdig ansehen und im Testmodus ausprobieren. So bekommt man einen Eindruck, wie es später aussehen kann. Jedes einzelne Theme hat ausserdem so viele Bausteine und Design-Komponenten, dass immer eine ganz individuelle Seite entsteht. Selbst wenn zwei Webseiten das gleiche Theme verwenden, sehen sie dennoch komplett unterschiedlich aus.

Pipdig bietet auch einen Umzugsservice an. Allerdings muss man sich dafür wieder bei einem Service eines Drittanbieters anmelden und ist dort mit einem Abo & Kosten gebunden. Mir war wichtig, dass alle Daten in meiner Hand bzw auf meinem Rechner liegen und ich unabhängig bin. Daher habe ich den Umzug in Stefan Böttchers Hände gegeben.

Hinterlegte Seitenstruktur im MenĂĽ von ALL-ABOUT-DESIGN

Umzug der Daten

Alle Daten Eurer Webseite gehören auch nur Euch. Man kann sie exportieren und auf einer neuen Webseite importieren. Wenn Ihr also einen bestehenden Blog oder eine Webseite habt, könnt Ihr alle Eure Beiträge, Bilder, Videos auf einer neuen Seite einfügen. Bestenfalls so, dass das neue Theme die Daten auch schon an der richtigen Stelle einfügt.

Beim Umzug lauern die Gefahren

WordPress bietet, genau wie Pipdig, ebenfalls einen Umzugsservice gegen Gebühr an. Wer lieber selbst die Daten exportieren möchte, wird allerdings schnell scheitern, denn fast immer erfolgt der Export mit Fehlern oder nicht in einzelnen Dateien. Hat man es doch geschafft, alles zu exportieren, sind im Importer weitere Fehler eingebaut, sodass die bestehenden Daten nicht oder nur teilweise in die neue Seite eingefügt werden.

Ziel ist es natĂĽrlich, dass der Kunde den Umzugsservice von WordPress oder Pipdig nutzen soll. Der kostet Geld und zudem wird man verpflichtet, sich noch bei einem Drittanbieter anzumelden.

Ich wollte aber auch nach dem Umzug so unabhängig wie möglich sein und habe mich aus diesem Grund gleich für den Support eines WordPress-Profis entschieden: Stefan Böttcher von der Berliner Hilfe.

Er hat es, trotz der Stolperfallen beim Export und Import, in kurzer Zeit geschafft, alle meine Daten zu sichern und auf die neue Seite bei WordPress.org herĂĽber zu spielen.

Beiträge nach Kategorien geordnet & Übersetzer-Tool von Google

Neue Seite im Hintergrund aufbauen

Während Stefan Böttcher mit dem Umzug der bestehen Inhalte beschäftig war, habe ich in der Zwischenzeit das neue Blog-Design erstellt.

Damit eine neue Seite entstehen kann, wird diese mit dem neuen Theme auf einer vorübergehenden Adresse angelegt. Das heisst, die Seite ist nur für den oder die Admin/s zugänglich. Die alte Webseite bleibt während dieser Zeit noch voll funktionsfähig.

Über einen sicheren FTP- Zugang kann man die neue Seite dann in Ruhe entwerfen, Plugins installieren, Funktionen testen und die bestehenden Inhalte neu ordnen und überprüfen. Diesen Zugang kann man natürlich auch einer Agentur geben, wenn diese das Design des Blogs für Euch erstellen soll.

Erst wenn die neue Seite fertig ist wird umgeleitet.

Fazit

Ich bin sehr glĂĽcklich mit meiner neuen Webseite. Es war eine gute Entscheidung, zu WordPress.org zu wechseln. Und ich wĂĽrde immer wieder einen Profi mit ins Boot nehmen, damit der Umzug wirklich problemlos gelingt.

Sehr freue ich mich auch darüber, dass Euch die neue Seite gefällt und Ihr jetzt aus allen Beträgen bestimmte Themen besser findet. Auch die früheren Beiträge sind jetzt besser zugänglich.

Habt Ihr Fragen zum Blog-Design? Oder auch schon selbst Erfahrungen mit einem Blog-Umzug? Dann teilt Eure Gedanken gerne mit mir 🙂

1 Kommentar

  1. SeacoastKidsCalendar
    7. Mai 2018 / 12:59 pm

    Christinaharmsen, thanks! And thanks for sharing your great posts every week!

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